Im Interview gibt Sophie Einblicke in ihren Arbeitsalltag als Head of Operation Products (non-radioactive) bei ROTOP, ihren persönlichen Karriereweg vom Qualitätsmanagement in eine Führungsrolle und das, was ihre Arbeit im pharmazeutischen Umfeld besonders macht – von Teamarbeit über Verantwortung bis hin zur Bedeutung für Patientinnen und Patienten.
Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?
Mein Tag startet meist mit einer kurzen Runde im Team – oft ganz klassisch mit einem Kaffee. In der Morgenbesprechung holen wir alle ab, klären die Aufgaben und gehen offen auf Herausforderungen oder offene Punkte ein. Als Head of Operation Products verantworte ich die Herstellung nicht-radioaktiver Produkte, das heißt konkret: Batch Record Reviews, die Bearbeitung von Abweichungen, CAPAs oder Annex-1-Themen. Gleichzeitig bin ich für das Team jederzeit ansprechbar, um schnell auf Fragen oder Probleme reagieren zu können.
Was war ein prägender Schritt in deiner Karriere?
Ein wichtiger Moment war für mich der Wechsel vom Qualitätsmanagement in die Rolle der Herstellungsleitung. Damit kam mehr Verantwortung – aber auch die Möglichkeit, mein QM-Wissen direkt in die Produktion einzubringen und Prozesse aktiv mitzugestalten.
Gab es Momente, auf die du besonders stolz bist?
Ja – eigentlich immer dann, wenn eine Charge freigegeben werden kann. Dann wird sichtbar, was wir als Team gemeinsam geschafft haben – und dass unsere Arbeit am Ende Patienten erreicht. Dieses Bewusstsein gibt meiner Tätigkeit eine klare Bedeutung.
Was macht die Arbeit bei ROTOP für dich besonders?
Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich – es gibt jeden Tag neue Herausforderungen und Lösungen, die gefunden werden müssen. Trotz des Wachstums erlebe ich das Unternehmen als familiär, mit engem Austausch über Abteilungen hinweg. Unterstützung ist selbstverständlich – vor allem dann, wenn es herausfordernd wird
Wie würdest du die Unternehmenskultur beschreiben?
Alle arbeiten gemeinsam für das Wohl der Patienten – das spürt man im Alltag.
Welche Werte sind dir im Berufsleben wichtig?
Ein gutes Miteinander, gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen. Das sind für mich die Grundlagen, damit ein Team wirklich gut funktionieren kann.
Wie schaffst du den Ausgleich zum Job?
Den Ausgleich zum Beruf finde ich vor allem draußen. Als leidenschaftliche Rennradfahrerin bin ich gern unterwegs, manchmal auch auf längeren Strecken. Zeit mit Familie und Freunden gehört für mich genauso dazu, um abzuschalten und neue Energie zu tanken.
Wie erlebst du die Zusammenarbeit im Team?
Sehr positiv. Ich habe ein gutes Verhältnis zu Kolleginnen und Kollegen – sowohl in der eigenen Abteilung als auch darüber hinaus. Unterstützung ist immer da.
Was motiviert dich im Arbeitsalltag?
Oft sind es die kleinen Dinge – ein freundlicher Start in den Tag oder die Zusammenarbeit im Team. Ich versuche, diese positive Haltung auch weiterzugeben.
Wie bist du zu ROTOP gekommen?
Während meines Masters am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf im Bereich radiopharmazeutische und chemische Biologie habe ich den Kontakt zu ROTOP aufgebaut. Da ich schon immer in die Pharmazie wollte, war der Einstieg für mich der nächste logische Schritt. Seitdem habe ich mich kontinuierlich weiterentwickelt und bin heute in einer Führungsrolle angekommen.
Wie hast du dich seitdem entwickelt?
Ich bin sowohl persönlich als auch fachlich gewachsen – insbesondere durch den Schritt in die Leitungsfunktion. Mein Ziel ist es, die Rolle weiter auszubauen und noch umfassender auszufüllen.
Welchen Rat würdest du anderen mitgeben?
Nicht alles muss von Anfang an perfekt laufen. Wichtig ist, dranzubleiben, aus Fehlern zu lernen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Neugier und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bringen einen weiter.
Danke Sophie, für den Einblick in deine Arbeit bei ROTOP als Head of Operation Products (non-radioactive).

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