ROTOP erhält Baugenehmigung für neue radiopharmazeutische Produktionsanlage in Dresden
Ausbau der CDMO-Kapazitäten für späte klinische Entwicklungsphasen und die kommerzielle Versorgung mit Radioligandentherapien

Visualisierung des geplanten Neubaus ROTOP CMO Center
Dresden, 27. April 2026
Die ROTOP Pharmaka GmbH hat die Baugenehmigung für den Bau einer neuen radiopharmazeutischen Produktionsanlage in Dresden erhalten. Damit erreicht das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein in seiner Wachstumsstrategie und stärkt seine Position als etablierter Partner für Radiopharmazeutika in Europa.
Mit dem zukünftigen ROTOP CMO Center erweitert ROTOP gezielt seine Leistungen als Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO). Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Radiopharmazeutika unterstützt das Unternehmen Pharmaunternehmen bereits heute in präklinischen und frühen klinischen Entwicklungsphasen. Das Leistungsspektrum umfasst die Herstellung cGMP-konformer Wirkstoffe (APIs) und Cold Kits sowie die Versorgung klinischer Studien der Phasen I und II.
Der neue Standort ist auf die Anforderungen später klinischer Entwicklungsphasen und der kommerziellen Versorgung ausgelegt. Künftig wird ROTOP dort radiopharmazeutische Therapiedosen im industriellen Maßstab unter cGMP-Bedingungen für Phase-III-Studien sowie die kommerzielle Versorgung herstellen. Durch die Kombination aus fundierter radiochemischer Expertise und hochautomatisierten Produktionsprozessen unterstützt das Unternehmen seine Partner über zentrale Phasen des Entwicklungs- und Produktionszyklus hinweg und erleichtert insbesondere den Übergang von der klinischen Entwicklung in die kommerzielle Produktion.
„Die Baugenehmigung ist ein zentraler Schritt für die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie“, sagt Jens Junker, CEO der ROTOP Pharmaka GmbH. „Mit dem ROTOP CMO Center schaffen wir die Kapazitäten und Prozesse, die erforderlich sind, um radiopharmazeutische Innovationen effizient in die klinische und kommerzielle Produktion zu überführen.“
Die Investition adressiert ein dynamisch wachsendes Segment der Onkologie: Radioligandentherapien gewinnen zunehmend an Bedeutung insbesondere für Krebspatienten, und immer mehr Programme erreichen die späten Phasen der klinischen Entwicklung mit klarer Perspektive auf Zulassung und Kommerzialisierung. Gleichzeitig stellt die Herstellung und Logistik dieser Therapien höchste Anforderungen an Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Prozessstabilität. Der Standort Dresden bietet hierfür ideale Voraussetzungen, nicht zuletzt durch die Nähe zum DHL-Hub Leipzig, das eine zeitkritische, Just-in-Time-Versorgung klinischer Studienzentren und behandelnder Einrichtungen ermöglicht.
Neben der technologischen und strategischen Bedeutung stärkt die Investition den Standort Dresden und die Region Sachsen als international sichtbaren Life-Science-Standort. Im Zuge des Ausbaus werden zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen Produktion, Qualität und Entwicklung geschaffen.
„Der Radiopharmazie-Standort Dresden wächst und gewinnt international an Bedeutung. Die geplante Investition von ROTOP ist ein weiterer Beleg für das Potenzial dieser Zukunftsbranche für die Stadt und Region. Damit setzt sich eine Dresdner Erfolgsgeschichte fort – von der Ausgründung hin zu einem global agierenden Unternehmen“, sagt Jan Pratzka, Bürgermeister & Beigeordneter für Wirtschaft, Digitales, Personal und Sicherheit der Landeshauptstadt Dresden.
ROTOP bedankt sich ausdrücklich bei den zuständigen regionalen Behörden für die konstruktive und effiziente Unterstützung im Genehmigungsprozess, die maßgeblich zum zügigen Fortschritt des Projekts beigetragen hat.
Das Vorhaben wird von Investoren wie GENUI, SHS Capital, MBG Sachsen und dem Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen unterstützt.
Mit dem Ausbau seiner Produktionskapazitäten unterstreicht ROTOP seinen Anspruch, pharmazeutische Partner bei der Entwicklung und Skalierung innovativer Radiopharmazeutika aktiv zu unterstützen und damit die zuverlässige, skalierbare Versorgung der Patienten mit radiopharmazeutischen Therapien maßgeblich voranzutreiben.

Feierliche Übergabe der Baugenehmigung, v.l.n.r. Dr. Michael Peterseim (ROTOP CFO), Jens Junker (ROTOP CEO & Geschäftsführer), Hendrikje Heinrich (ROTOP CTO), Jan Pratzka (Bürgermeister & Beigeordneter für Wirtschaft, Digitales, Personal und Sicherheit der Landeshauptstadt Dresden), Stefan Wenzel (Sachgebietsleiter Firmenkundenberater Landeshauptstadt Dresden).

Feierliche Übergabe der Baugenehmigung im Stadtforum Dresden mit Projektteam der ROTOP & Team der Wirtschaftsförderung.
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