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Sächsischer Transferpreis geht nach Dresden-Rossendorf!

Wir gratulieren allen Beteiligten zum Gewinn des Sächsischen Transferpreises 2021!

©futureSAX

Dresden, 14.07.2021 - Wir gratulieren Prof. (em.) Dr. Jörg Steinbach, Frau Dorit Teichmann als Transfermittlerin, dem Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung des HZDR und dem gesamten Team der ROTOP Radiopharmacy zum Gewinn des 1. Platzes in der Kategorie Transfer.

Prämiert wurde der Technologietransfer für unser gemeinsames Projekt GMP-Herstellung für Iod-123 markierte Radiopharmaka zur Diagnostik von Parkinson.

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Ziel des Transferprojektes war es, die technologischen Voraussetzungen für ein Herstellungsverfahren des Radionuklids Iod-123 am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) zu schaffen.

Die HZDR-Abteilungen für Radiopharmaka-Herstellung und Radionuklid-Theragnostika des Instituts für Radiopharmazeutische Krebsforschung entwickelten gemeinsam mit der ROTOP Radiopharmacy das technologische Herstellungsverfahren für die Produktion des Iod-123-markierten Radiopharmakons. Es sollte ein kommerzielles Targetsystem zur Herstellung des Radionuklids Iod-123 in das Zyklotron-System TR-FLEX (Anlage zur Generierung von Radionukliden) integriert werden. Zudem musste ein Verfahren zur sicheren Herstellung des Iod-123 etabliert werden. Teil des Projektes war zudem, das Verfahren zur radiochemischen Synthese des Radiopharmakons [123I]Ioflupan im Labormaßstab so weit zu entwickeln, dass es als Basis für den industriellen Routineprozess genutzt werden konnte. Seit der arzneimittelrechtlichen Zulassung von [123I]Ioflupan Ende 2020 wird das Radionuklid Iod-123 als Rohlösung routinemäßig unter Bedingungen der Good-Manufacturing-Practice (GMP) am Zyklotron des HZDR hergestellt.

Nominierten-Video für den Sächsischen Transferpreis: Link zum Video

Einblick in die Produktion des Arzneimittels [123I]Ioflupan: Link zum Video

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